Daten in Google Ads richtig nutzen: So steuerst du deine Kampagnen optimal aus
Je nach Budget und Unternehmensgröße kann sich das optimale Tracking-Setup deutlich unterscheiden. In der Praxis begegnen uns heute vor allem zwei Extreme: Entweder Tracking-Systeme, die nicht einmal die Basics abdecken – wie eine primäre Conversion – oder überladene Setups mit zehn primären Signalen, bei denen niemand mehr weiß, wo er ansetzen soll.
Was wir 2025 über Tracking gelernt haben
Eine primäre Conversion ist optimal für die Kampagnensteuerung. Wir beobachten, dass Google immer stärker den Weg des geringsten Widerstands wählt. Wenn du zwei oder mehr primäre Conversions hinterlegt hast, wird Google fast ausschließlich für diejenige optimieren, die den günstigsten Cost-per-Conversion liefert. Die anderen Conversions – und das ist leider oft die eigentlich interessante – werden kaum beachtet.Das kann langfristig dazu führen, dass zu viel Budget an Nutzer fließt, die lediglich stöbern (Product-View, Warenkorb, Site-View) oder gerne kostenlose PDFs herunterladen, aber eigentlich kein Interesse am Produkt oder der Dienstleistung haben.
Unsere Empfehlung für dein Conversion-Setup
Wähle eine primäre Conversion aus, die für euch am wichtigsten ist oder für die ihr konkrete Folgeprozesse habt – etwa einen Termin mit einem Mitarbeiter, eine E-Mail-Sequenz, den direkten Kauf oder die Anfrage für ein Produkt oder eine Dienstleistung.Die anderen Signale solltest du als sekundäre Conversions hinterlegen. Auch diese helfen Google dabei, die richtigen Nutzer zu identifizieren, ohne dass sie die Kampagnenoptimierung in die falsche Richtung lenken.
Tipp: Verwende für das Messen deiner Conversions mindestens zwei Quellen – zum Beispiel den nativen Google Ads Tag und Google Analytics 4 oder ein anderes Tracking-Tool deiner Wahl. So kannst du die Datenqualität gegenchecken.
Server-Side Tracking: Nice to have, aber oft nicht notwendig
Bevor du viel Geld in ein Server-Side-Setup investierst, solltest du prüfen, ob es dir überhaupt einen Vorteil gegenüber einem klassischen Setup bringt. In den meisten Fällen gewinnst du dadurch nur 5 bis 10 Prozent mehr Daten. Der größte Mehrwert entsteht vor allem dann, wenn du lange Conversion-Fenster hast – etwa bei Produkten mit langen Entscheidungszyklen.
Fazit
Zerbrich dir nicht den Kopf über komplexe Tracking-Architekturen. Ein simples Setup mit dem Google Ads Tag und Google Analytics reicht für die meisten vollkommen aus, um performante Kampagnen zu schalten. Mach dir klar, was du konkret von Google Ads willst, und optimiere gezielt auf dieses Ziel.
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Stefan Ploskov
Author • Wiener Marketing